Detox: Welche 3 Punkte du unbedingt beachten solltest und wieso du deine Nebennieren gut schützen solltest

Dezember 21, 2020

Detox: Welche 3 Punkte du unbedingt beachten solltest und wieso du deine Nebennieren gut schützen solltest

Von Detox ist ja überall die Rede. In unserer Umwelt sind wir mit zahlreichen Giften konfrontiert, die in unseren Körper gelangen können, sich dort ansammeln und zu Symptomen und Krankheiten führen können. Wir sind immer mehr Giften ausgesetzt, seien es zum Beispiel Pestiziden, Fungiziden, Plastik, Schwermetallen, Elektrosmog, Strahlung oder anderen.

Der Körper, allen voran die Leber, entgiftet täglich, sonst wären wir schon lange nicht mehr hier. Doch durch die zunehmende Belastung mit immer mehr Giften in unserer Umwelt ist es wichtig, dass wir den Körper täglich bei der Entgiftung unterstützen.

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Reinigungskuren nach Anthony William

Um den Detox zu unterstützen, gibt es ja ganz tolle Entgiftungs-Protokolle. Wie du wahrscheinlich weisst, arbeite ich sehr gerne mit den Informationen von Anthony William. In seinem neusten Buch "Heile dich selbst", gibt er uns weitere wertvolle Reinigungskuren an die Hand. (Wer Anthony William ist? Hier findest du mehr Infos dazu). 

Sei es die Morgen-Reinigung inklusive dem Schwermetallentgiftungsdrink (Heavy Metal Detox Smoothie), oder die sogenannten 3-6-9-Leberkuren, um nur einige zu nennen. Meine Erfahrungen mit der 3-6-9 Leberkur findest du übrigens in diesem Blog

Für wen welche Reinigungskur am geeignetsten ist, dazu findest du in seinem neusten Buch viele Informationen.

Aber unabhängig, für welche Reinigungskur du dich entscheidest, drei Dinge sind beim Entgiften immer besonders zu beachten. Fangen wir beim ersten Punkt an.

1. Wichtig für Detox: Genügend trinken

Für den Detox braucht es sehr viel Flüssigkeit. Es ist zentral, den Körper gut zu hydrieren, damit die Entgiftung optimal stattfinden kann.

Denn wenn du zu wenig Flüssigkeit zu dir nimmst, kann es sein, dass die Giftstoffe nicht aus deinem Körper ausgeschwemmt werden können. Selbstverständlich ist die Hydrierung sowieso ein zentraler Faktor. Denn wir bestehen zu einem grossen Teil aus Wasser und sollten eine chronische Dehydrierung vermeiden, damit unsere Organe optimal funktionieren können. 

Achte also unbedingt darauf, genügend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Sei es in Form von Zitronenwasser, Kokoswasser, Gurkensaft, oder anderen belebten Getränken.

Wasser kannst du beleben, indem du etwas frische Zitrone, Orange oder Grapefruit reinpresst. Man kann auch Gurkenschnitze reintun, da muss das Wasser dann aber einige Stunden stehen, bevor es belebt ist. 

Als Abwechslung kannst du auch mal Kräutertee (am besten abgekühlt und mit Honig belebt) geniessen. Kräutertee hydriert zwar nicht direkt, aber dehydriert auch nicht, so wies das zum Beispiel Grüntee macht. 

Wie viel soll man denn nun täglich trinken?

Da ist jeder Mensch etwas anders. Es gibt keine pauschale Regel, die für alle gilt.

Detox: Frische Lebensmittel enthalten mehr Flüssigkeit

Es hängt auch davon ab, wie viel Obst, Gemüse, Salate und Smoothies du isst und trinkst (zum Beispiel grüner Blattsalat, Tomaten, Gurken, etc.). Da in diesen Lebensmittel bereits mehr Wasser als in anderen Nahrungsmittel enthalten ist. 
Falls du Morgens Selleriesaft trinkst, kannst du auch dies zu den täglichen Getränken zählen. Frisch gepresste Säfte (zum Beispiel Orangensaft) kann man auch mit einrechnen.
Isst du also viel Obst, rohes Gemüse und Salate, empfiehlt Anthony William täglich zusätzlich mindestens 1,2 Liter belebtes Wasser zu trinken. 

Wenn du viel gekochte Lebensmittel isst, und auch viel Kaffee trinkst, dann hast du in der Nahrung einen viel weniger hohen Wasseranteil, und darfst nochmals besser auf eine gute zusätzliche Hydrierung achten. In diesem Fall empfiehlt Anthony William, täglich mindestens 1,8 Liter belebtes Wasser zu trinken

Man muss es für sich ein bisschen herausfinden, wie viel es genau braucht. Ein guter Indikator ist, wie häufig man auf die Toilette muss. Muss man weniger als einmal stündlich auf die Toilette, sollte man die Trinkmenge erhöhen.

Muneeza Ahmed, Intuitive Medicine Woman™ aus den USA empfiehlt, dass man so viel Flüssigkeit in Unzen trinken soll, wie man in Pfund wiegt. Umrechnungstabellen von Kilo zu Pfund und von Unzen zu Liter findest du im Internet.
Ein Beispiel: Wenn jemand 60 kg wiegt, dann sind das ca. 132 Pfund. 132 Unzen entsprechen ca. 3,9 Liter. Aber eben, je nach Ernährung, kann man davon noch einiges abziehen. Es ist aber doch eine ganze Menge an Flüssigkeit, die der Körper braucht. 

Auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten tönt vielleicht banal, ist es aber ganz und gar nicht. Aus meiner Erfahrung in den Ernährungsberatungen kann ich berichten, dass die meisten (viel) weniger trinken, als sie spontan das Gefühl haben. Schau mal bewusst, wie viel Flüssigkeit du pro Tag zu dir nimmst (miss es am besten mal). Und falls es eher wenig ist, versuche mal zu steigern und schaue, wie du dich damit fühlst und ob sich was positiv verändert.

Nun aber zum zweiten Punkt.

2. Regemässig essen, um Blutzucker konstant zu halten

Um den zweiten Punkt genauer zu erklären, muss ich etwas ausholen. Es ist sehr wichtig, während dem Detox deine Nebennieren zu schützen, und natürlich auch sonst. Die Nebennieren sind die Organe, wo unter anderem Adrenalin produziert wird. Daher zuerst ein paar Informationen über Adrenalin.

Adrenalin

Adrenalin ist ein Stresshormon. Es ist gedacht für besondere Momente (sogenannte Kampf-oder-Flucht-Reaktion), es gibt uns viel Power und lässt uns in einer Notsituation intuitiv reagieren. Dieser Stoff macht uns wach und fit. Daher fühlt es sich im Moment sehr gut an, wenn der Körper ihn ausschüttet. Aber mit der Zeit zahlen wir einen grossen Preis dafür.

Giftiger Stoff

Adrenalin ist einer der giftigsten Stoffe, die wir auf der Erde haben. Es bedeutete, dass die Leber diesen Stoff entgiften muss, damit er im Körper keinen Schaden anrichtet, wenn er lange und oft vorhanden ist. Das heisst, viel Adrenalin belastet die Leber, den sie hat somit mehr Entgiftungsarbeit.

Virenfutter

Zudem ernähren sich Viren und Bakterien liebend gerne von Adrenalin. Das heisst, Viren, die du im Körper hast, ernähren sich unter anderem von Adrenalin. Hast du nun ständig eine Adrenalinausschüttung, dann werden die Viren gefüttert und können sich vermehren, was den ganzen Körper belastet und wiederum zu mehr Symptomen und Krankheiten führen kann. Zudem wichtig zu wissen, dass die Abfallstoffe der Viren toxisch sind.

Adrenalinausschüttung

Wann wird denn aber nun Adrenalin ausgeschüttet, und was hat das alles mit dem Detox zu tun?

Adrenalin wird in vielen Situationen ausgeschüttet, natürlich wenn wir gestresst sind oder Stress haben. Aber auch, wenn zum Beispiel das Handy klingelt, wenn wir einen Actionfilm sehen, wenn wir Sport treiben, wenn wir verdauen, wenn wir entgiften (Ja, Detox braucht auch eine gewisse Menge an Adrenalin, daher ist es auch wichtig, sanft und im für einem passenden Tempo zu entgiften, aber dazu ein anderes Mal mehr), wenn wir Fettiges essen, wenn wir Schmerzen haben, wenn wir Sorgen wälzen, etc.

Aber, und jetzt kommt es, es wird eben auch Adrenalin ausgeschüttet, wenn der Blutzuckerspiegel in den Keller sinkt. Und das ist nun der konkrete Punkt, auf den ich hinaus will. 

Blutzucker

Wenn die Leber wegen Überlastung nicht mehr imstande ist, den Blutzucker konstant zu halten, dann wird die Nebennieren einspringen und Adrenalin produzieren (das merkt man nicht). Dies ist wiederum eine Belastung für die Leber, da diese ja das toxische Adrenalin neutralisieren muss. Das heisst, je mehr deine Leber toxisches Adrenalin neutralisieren muss, desto belasteter ist sie. Und das wollen wir ja in der Detoxphase (und auch sonst!) tunlichst vermeiden. 

Nebennierensnacks

Wie schützt du nun deine Nebennieren und schlussendlich auch deine Leber während dem Detox? Indem du zwischen den Hauptmahlzeiten alle 1-2 Stunden einen kleinen Snack isst (es ganz eine ganz kleine Menge sein), am besten eine Kombination von Glukose, Kalium und Natriumsalzen, also zum Beispiel:

  • Getrocknete Dattel + Apfelstück + Selleriestangenstück
  • Getrocknete Dattel + Apfelstück + Spinatblatt

Dies wird den Blutzucker konstant halten und entlastetet die Nebennieren und die Leber. Es tönt wieder relativ simpel, ist aber so wichtig und hilfreich. Probiere es aus.

Nun kommen wir auch schon zum dritten Punkt.

3. Nimm genügend Kalorien zu dir

Das hat auch wieder mit dem zweiten Punkt zu tun, nämlich mit den Nebennieren und der Leber. Denn wenn du hungerst, ist das Stress für den Körper. Bei Stress wird ja, wie du nun weisst, Adrenalin ausgeschüttet. Das heisst, du belastet wieder deinen Körper und vor allem deine Leber mit einem sehr giftigen Stoff. Das macht natürlich wenig Sinn, denn du willst ja entgiften.

Achte also auch während Detoxkuren darauf, genügend Kalorien zu dir zu nehmen und nicht zu hungern. 

Fasten / Intermittierendes Fasten ist daher nach Anthony William bei einer angeschlagenen Leber und / oder einer erschöpften Nebenniere aus oben genannten Gründen keine empfehlenswerte Sache. 

Ich hoffe, diese drei Tipps waren hilfreich für dich. Ich wünsche dir gutes und sanftes Entgiften.

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