Monatsrückblick März 2022: Mein allererstes Insta-Live

April 4, 2022

Monatsrückblick März 2022

Der Februar 2022 ging zu Ende, ohne dass ich einen Monatsrückblick geschrieben habe. Und ganz ehrlich, ich war kurz davor, mich auch vor dem Märzrückblick zu drücken. Denn was hatte ich schon erlebt? Der Monat März war geprägt von vielen Stunden liegen und einem schlechten Gesundheitszustand. und darüber hatte ich keine Lust zu schreiben.

Doch als ich heute morgen beim montäglichen Meeting Judith von der Content Society sprechen hörte, dachte ich mir, "komm, probiere es doch". Denn da war noch mehr in diesem Monat als nur zu liegen, nämlich zum Beispiel mein allererstes Live auf Instagram oder ein kleiner Erfolg bei der Augenkontrolle. 

Viel Spass beim persönlichen Einblick in meinen Alltag. 

Das Inhaltsverzeichnis ist verlinkt. Das heisst, du kannst auf einen Titel klicken, um direkt zum entsprechenden Abschnitt zu gelangen. 

Unser Hund Ron

Auch in diesem Monat hat uns unser Hund Ron ganz schön auf Trab gehalten (wie Ron zu uns kam, liest du in meinem Jahresrückblick 2021).

Verletzung

Anfang des Monates hat er sich beim Spiel mit einem anderen Hund verletzt. Nun musste er sich zwei bis drei Wochen schonen. Keine einfache Sache für unseren energiegeladenen und spielfreudigen Hund.

Ich habe ihn mit allem unterstützt, was ich aus der Naturheilkunde und Ernährung kenne und für Hunde geeignet ist (zum Beispiel Arnica Globuli, Vitamin B12, Zink, Grünlippenmuschelextrakt, MSM und einer speziellen Knochenbrühe). 

Die Verletzung ist zum Glück gut ausgeheilt und Ron kann wieder herumtoben, so wie er es liebt. 

Unser Hund Ron

Einige Tage vor Ron's Verletzung waren wir noch auf einem schönen Spaziergang im Wald.

Juhui, einen weiteren Hütedienst gefunden

Für weitere Entlastung für den Alltag mit CFS/ME haben Jonathan und ich nebst unseren bisherigen grossartigen Spazierdiensten, die leider komplett ausgelastet sind und keine weiteren Stunden übernehmen können, jemand weiteres gesucht. Gar nicht so einfach jemanden zu finden, obwohl wir selbstverständlich für den Hütedienst bezahlen. 

Diesen Monat haben wir glücklicherweise jemanden gefunden. Eine gute Freundin von mir hatte mit ihrer Familie den Wunsch, einen Hund zu haben. Da sie jedoch keine Kapazitäten haben, diesen Vollzeit zu betreuen, kam die Idee auf, dass sie Ron ab und zu hüten und spazieren führen könnte. Wunderbar. 

Nun sind wir seit vier Wochen mit viel Geduld die Beziehung zwischen meiner Freundin und Ron am aufbauen. Da Ron nicht der einfachste ist, braucht es etwas Zeit bis er vertrauen fasst. Wir sind auf gutem Weg und hoffen, dass meine Freundin im April oder Mai Ron bereits das erste Mal zum Hüten zu sich nach Hause nehmen kann.  

Mein allererstes Live auf Instagram

Auf einen sehr persönlichen Blogartikel vom Februar "Ich fühle mich nicht ernst genommen, vergessen und stigmatisiert – CFS/ME-Betroffene in der Schweiz" hat sich Delia Göer bei mir gemeldet. Delia durfte ich dieses Jahr bereits in einem Zoom Gespräch persönlich kennenlernen. Wir beide leben und arbeiten nach Anthony William.

Delia fragte mich, ob ich denn nicht mal Lust hätte, über meine Geschichte mit CFS/ME live zu erzählen.

Ganz ehrlich, ich fühlte mich zwar geehrt, musste aber trotzdem eine Nacht darüber schlafen. Denn ich hab noch nie live über meine Geschichte berichtet, bisher immer in Blogartikeln auf schriftlichem Weg. Und ich bin nicht so der Typ, der wahnsinnig gerne vor Menschen spricht, schon gar nicht über sich selber.

Die Entscheidung fiel dann allerdings trotz Aufregung leicht. Ich wollte das machen, da mir die Mithilfe bei der Aufklärung über die Krankheit CFS/ME echt ein Herzensanliegen ist. 

Am 16. März fand dann dieses Live Interview auf dem Instagram-Account leberachtsamkeit von Delia statt. Trotz meiner Nervosität lief alles ganz gut. Delia hat diese wunderbare geerdete und ruhige Art und mich gekonnt durch die Interviewfragen geführt. 

Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an Delia, dass sie ihre Plattform für dieses Thema zur Verfügung gestellt hat und mir die Möglichkeit gegeben hat, über meine Geschichte und meine Erfahrungen zu berichten. 

Das Interview findest du übrigens auf Delias Account

Interview mit Delia Göer

Interview mit Delia auf Instagram.

Vierteljährliche Augenkontrolle

Seit ich 15 Jahre alt bin, habe ich eine Augenkrankheit. Keratokonus heisst das Ding. Es schränkt mich neben dem CFS/ME ziemlich ein in meinem Alltag, da die Sehkraft unkorrigierbar stark beeinträchtigt ist. 

In meinem Fall wäre laut Augenärzten nur noch eine Hornhauttransplantation hilfreich, was ich, zumindest zur Zeit, ablehne.

Alle drei bis vier Monate habe ich deswegen eine grössere Untersuchung bei einer ganz tollen Augenspezialistin: Cordula Stocker. Sie begleitet mich seit vielen Jahren und ich bin unglaublich dankbar dafür. Sie war es übrigens auch, die mich im 2018 auf die Bücher von Anthony William aufmerksam gemacht hat, da sie beim Lesen des Buches so stark an meine Geschichte denken musste. 

In diesem Monat war die Augenuntersuchung fällig. Es ist für mich immer ziemlich ein Kraftakt, zumal ich noch mit dem Zug anreisen muss. Es werden diverse Tests gemacht und wir schauen, wie sich die Augen in den letzten Monaten entwickelt haben. Es ist wichtig, dies regelmässig festzuhalten, damit wir bei einer argen Verschlechterung reagieren könnten (wird die Hornhaut zu dünn, kann sie einreissen).

Die Ergebnisse waren durchaus positiv. Die Augen haben sich nicht verschlechtert seit dem letzten Test. Es gab sogar erste kleine Anzeichen für eine allfällige Entwicklung in eine gute Richtung, was sehr erfreulich ist. Die Anspannung der Augen, die durch die Test sichtbar wurde, versuchen wir nun durch spezifische Augenübungen etwas zu verringern.

Reise zur Augenkontrolle

Auf der Reise zur Augenkontrolle mit dabei: Einen Nebennierensnack und den Heavy Metal Detox Smoothie.

Der Wasserschaden lässt uns noch nicht ganz los

im Dezember 2019 hatten wir in unserer Wohnung einen Wasserschaden. Leider war es kein reines Wasser, sondern es gab einen Rückstau via Toilette aus der Kanalisation des Hauses (ich erspare dir Details). Da wir im Erdgeschoss wohnen und unsere Wohnung am nächsten bei den Abflussrohren des Kellers liegt, war unsere Wohnung am meisten betroffen (auch die Wohnung unserer lieben Nachbarn kriegte noch etwas ab).

Es kamen in kurzer Zeit über 100 Liter "Wasser", welches sich im Wohnzimmer und Schlafzimmer verteilte. Ein Ereignis, welches ich wirklich nicht erneut erleben möchte. Die Wohnung mussten wir danach sanieren, der Boden, die Wände, die Türen und Türrahmen, alles war kaputt. 

Seit 2019 hab ich ziemlich viel über Abflussrohre gelernt. Fallrohre, Gefälle, Schweissnähte, u.v.m. sind mir jetzt ziemlich vertraut, grins. Da die Ursache immer noch nicht geklärt ist und diesen Monat unsere Toilette durch einen Rückstau erneut überschwappte (diesmal zum Glück nur ganz wenig), haben wir gemeinsam mit unseren Nachbaren entschieden, einen weiteren Experten hinzuziehen. 

Der Termin fand diesen Monat satt und nun werden wir sehen, welche baulichen Massnahmen man in den Abflussrohren vornehmen kann, damit ein solches Desaster nicht erneut passiert. 

Mein Blog-Rückblick auf den März 2022

Ganze fünf Blogartikel habe ich diesen Monat verbloggt. Wow, ich bin schon ein bisschen Stolz darauf. Dank der Content Society, ansonsten hätte ich das wohl kaum geschafft.

Zwei Blogs möchte ich besonders erwähnen.

Die 10 besten Blogs über die Ernährung und Lebensweise nach Anthony William: Meine Lese-Empfehlung

In diesem Blogartikel empfehle ich zehn grossartige deutschsprachige Blogs, die sich auch alle mit der Ernährung und Lebensweise nach Anthony William befassen

Um diesen Blogartikel zu schreiben, habe ich im Vorfeld von allen zehn Bloggern das Einverständnis für den Sreenshot ihrer Seite eingeholt, und bin so mit ihnen in Kontakt getreten. Das gab einen tollen Austausch. 

9 Dinge, die mich als Gesundheitscoach besonders machen

Der Input von Judith von der Content Society war klar: Erstelle einen Artikel darüber, was dich in deinem Business besonders macht. Ganz ehrlich, das ist mir gar nicht leicht gefallen. Was macht mich denn eigentlich besonders? Gute Frage. 

Eine Antwort auf diese Frage erhältst du in diesem Blogartikel

Gebloggt im März 2022

Fünf Blogartikel sind im März 2022 entstanden.

Was im März 2022 sonst noch los war

  • Wie im Rückblick vom Januar 2022 bereits erzählt, hat mich dieses Jahr wieder mal das Ausmistfieber gepackt. Im März war nun auch der Keller dran. Auch dort hatte sich einiges angesammelt, was wir längst nicht mehr benötigten.
  • Der Frühling hat angefangen. Ich freue mich auf die wärmeren Temperaturen und geniesse die wunderbare Natur (siehe Beitragsbild).
  • Am Sonntag 20.März war endlich wieder mal Familientag. Ich hatte Anfang Jahr entschieden, dieses Jahr regelmässig meine Familie zu uns zum Brunch einzuladen. Die letzten zwei Jahre war das durch die Pandemie praktisch weggefallen. Es war wunderbares Wetter und wir konnten den Brunch im Garten geniessen.
Familienessen

Gemütliches Brunchen mit der Familie bei uns im Garten. Der Tisch wird Schritt für Schritt gedeckt.

Fazit

Judith hatte Recht mit ihren Gründen, warum es sich lohnt, den Monatsrückblick zu bloggen. So können wir unsere Erlebnisse festhalten und realisieren oft erst richtig, was im letzten Monat alles passiert ist und was wir erreicht haben. Wir reflektieren nochmals ganz anders, was uns wichtig war und was uns geprägt hat. 

So erging es mir auch mit diesem Monatsrückblick.

Du hast nun auch Lust, mal einen Monatsrückblick zu schreiben? Dann findest du hier eine tolle Anleitung von Judith: Monatsrückblick schreiben: Die komplette Anleitung.

Wie war dein März?

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