Frau mit geschlossenen Augen in der Natur

Wie unser innerer Dialog unser Glück beeinflusst

In einem früheren Blog ging es darum, wie viel Prozent von unserem Glück wir in der eigenen Hand haben. Und was wir selber für unser Glück tun können.

Auch heute möchte ich bei diesem wichtigen Thema bleiben. Und über eine weitere Möglichkeit schreiben, wie wir unser Glück aktiv beeinflussen können.

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Vergrössere dein Glück

Vergrössere dein Glück mit einer einfachen Methode: Stelle deinem Geist konstruktive Fragen!

Hast du schon mal deinem inneren Dialog zugehört? Schliess doch mal die Augen und höre ein paar Minuten lang deinem inneren Dialog zu.

Das hat jetzt nichts mit einer Krankheit oder pathologischen Ausprägung zu tun, sondern jeder von uns führt ständig innere Dialoge, manchmal achtet man sich gar nicht darauf. Der Geist braucht diese inneren Fragen und versucht immer sofort auf die gestellten Fragen eine Antwort und Lösung zu finden.
Und innere Dialoge und Gedanken können nicht neutral sein. Sie sind entweder negativ oder positiv.

Kennst du innere Gedanken und Fragen wie:

  • „Warum passiert das immer mir?“
  • „Wieso mache ich immer alles falsch?“
  • „Warum ist die Welt so ungerecht?“
  • „Wieso hört mir mein Partner nie richtig zu?“
  • „Warum habe ich immer Pech?“
  • „Wieso wird das schon wieder ein schlechter Tag?“
  • „Hoffentlich passiert das nicht“
    etc

Der Geist versucht also sofort auf diese Frage eine Antwort zu finden bzw. diese Frage zu bestätigen. So dass man Situationen mehr in den Fokus kriegen wird, die diese Fragen bestätigen. (Die Energie folgt der Aufmerksamkeit).

Jetzt aber anhand von einem Beispiel

Schauen wir uns ein Beispiel an. Nehmen wir mal den Satz „Wieso ist die Welt so grausam?“.

Man steigt ins Tram. Vorne sieht man einen Mann, der ungeduldig seinen Hund zerrt und sogar schlägt. Man denkt sich, „Ach wieso ist die Welt so ungerecht und werden die Haustiere so schlecht behandelt“. Dass neben einem eine Frau sitzt, die liebevoll ihr Kind wiegt, welches einem grad ein Lächeln schenkt, das wird man nicht sehen. Und dies passiert, unter anderem weil man sich bloss die falschen Fragen gestellt hat.

Man wird also im Verlaufe des Tages Dinge hören und sehen, die ungerecht sind, und damit wird das innere Bild bzw. der innere Dialog bestätigt.  Deine „Wahrheit“ wird bestätigt, du wirst immer (!) Recht haben.

Wusstest du, dass man von der Umgebung nur ein winzig kleiner Prozentsatz der Wirklichkeit wahrnimmt?
Ein anderer Mensch sieht, schmeckt, riecht und hört im gleichen Raum und in der gleichen Situation ganz andere Dinge. Dies hat damit zu tun, dass unser Unterbewusstsein einen Filter hat, der nur die für uns relevanten Informationen passieren lässt. Welche Informationen da passieren und welche nicht, wird unbewusst entschieden (je nach vorhandener „Festplatte“).

Was können wir jetzt tun?

Zuerst einmal annehmen was ist, denn alles darf sein. Man soll ja nicht krampfhaft positiv denken.
„Aha, heute finde ich, es wird wieder ein schlechter Tag“. Danach den Fokus wieder sanft mit einer konstruktiven Frage auf das Gewünschte richten: „Was ist es, was ich mir eigentlich wünsche?“ und „Was könnte ich jetzt dafür tun?“

Wie fühlt es sich zum Beispiel an, wenn man sich am Morgen beim aufstehen fragt: „Wie wäre es, wenn dies heute der aller schönste Tag des Lebens werden würde?“. Oder wenn du mitten in einer grossen Herausforderung steckst: „Was ist das Geschenk dieser Situation?“ und „Was kann ich beitragen um etwas zu ändern?“
Spürst du einen Unterschied bei diesen Fragen?

Vielleicht hast du Lust für dich selber Fragen zu finden, die dich speziell kraftvoll in die von dir gewünschte Richtung denken lassen.
Und wie wäre es dann zum Beispiel diese Frage(n) auf einem Post-it auf der Toilette oder dem Kühlschrank zu platzieren?

Den Fokus zu verändern braucht Zeit. Also wenn du magst: einfach entspannt und liebevoll dran bleiben.

Ich würde mich natürlich freuen zu hören, wie es dir mit den konstruktiven Fragen gegangen ist und welche Erfahrungen du damit gemacht hast.
Ich freue mich über deinen Bericht / Kommentar...

Zusammenfassung

Unser innerer Dialog und unsere Gedanken sind nicht neutral. Sie sind entweder negativ oder positiv. Versuche daher deinem Geist konstruktive Fragen zu stellen und deinen Fokus auf das von dir Gewünschte zu lenken. Denn der Geist versucht immer sofort auf die gestellten Fragen eine Antwort und Lösung zu finden.

Zum Beispiel anstatt sich zu fragen „Warum passiert das immer mir?“, stelle dir die Frage „Was kann ich jetzt tun, um etwas (kleines) zu (ver)ändern?“.


Anna Hirsiger

Bei Anna steht deine Gesundheit im Zentrum. Als Ernährungscoach und Homöopathin unterstützt sie dich dabei, deine Gesundheit zu verbessern. Natürlich - ganzheitlich.

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