Kann deine Denkweise wirklich einen Einfluss auf deinen Stoffwechsel haben?
Hast du dich schon einmal gefragt, ob deine Gedanken deine Nährstoffaufnahme beeinflussen? Und damit auch deine Verdauung und deinen gesamten Stoffwechsel?
Falls ja, was kannst du aktiv tun, um deine Nährstoffaufnahme positiv zu beeinflussen?
Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.
Von Anfang an...
Stress ist uns allen ein Begriff. Chronischer Stress kann eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten auslösen – von Schlafstörungen bis hin zu Depressionen.
Aber hast du gewusst, dass zwischen 75 und 90 Prozent aller Arztbesuche in den USA auf stressbedingte Probleme zurückzuführen sind? (1)
Eine erstaunlich hohe Zahl, findest du nicht? In Europa sieht es wohl nicht viel anders aus.
Was hat Stress mit deinen Gedanken und deiner Verdauung zu tun?
Stress kann durch viele äussere und innere Faktoren ausgelöst werden. Doch häufig sind es unsere eigenen Gedanken und Emotionen, die Stress verursachen.
Jeder Gedanke löst in unserem Gehirn chemische Botenstoffe – sogenannte Neurotransmitter – aus. Diese bestimmen, wie wir uns fühlen.
Denken wir häufig über Sorgen, Ängste oder Probleme nach, entsteht ein negativer Kreislauf. Unser Körper reagiert darauf mit Stress.
Die Auswirkungen von Stress auf die Verdauung
Wenn wir uns gestresst fühlen, schüttet die Nebenniere Adrenalin aus. Geschieht dies zu oft, ermüdet der Körper – und unser Verdauungssystem wird beeinträchtigt.
Eine häufige Adrenalinausschüttung kann die Säureproduktion im Magen-Darm-Trakt verändern. Dadurch werden Nährstoffe schlechter aufgenommen, was langfristig zu Mangelerscheinungen und weiteren gesundheitlichen Problemen führen kann.
Das zeigt: Unsere Gedanken haben tatsächlich einen direkten Einfluss auf unsere Verdauung und Nährstoffaufnahme.
Wie du deine Nährstoffaufnahme verbessern kannst
Für eine optimale Verdauung lohnt es sich, die eigenen Gedanken bewusst zu beobachten und – wenn nötig – in eine positive Richtung zu lenken. Gleichzeitig ist es wichtig, den Stress im Alltag aktiv zu reduzieren.
Hier einige einfache Tipps, die dir helfen können:
- Lächle heute bewusst – auch ohne Grund
- Tu etwas, das dir Freude bereitet
- Höre deine Lieblingsmusik und tanze dazu
- Mach einen Spaziergang in der Natur
- Überrasche jemanden mit einer kleinen Geste
- Verwöhne dich selbst mit einem Blumenstrauss
- Schau einfach ein paar Minuten in den Himmel und geniesse den Moment
- Mach jemandem ein ehrliches Kompliment
- Nimm ein Kompliment, das dir gemacht wird, bewusst an
Welcher dieser Tipps spricht dich am meisten an? Vielleicht hast du sogar eigene Methoden, um Stress zu reduzieren und somit deine Verdauung zu unterstützen?
Fazit: Dein Wohlbefinden beginnt in deinen Gedanken
Unsere Gedankenwelt hat einen grösseren Einfluss auf unser körperliches Wohlbefinden, als wir oft glauben. Indem wir achtsam mit unseren Gedanken umgehen und gezielt Stress abbauen, können wir nicht nur unser Glücksempfinden steigern, sondern auch unsere Verdauung und Nährstoffaufnahme positiv beeinflussen.
Möchtest du Unterstützung auf deinem Gesundheitsweg? Ich bin gerne für dich da.
(1) Joe Dispenza, Schöpfer der Wirklichkeit, Seite 301
Quellen:
Joe Dispenza: Schöpfer der Wirklichkeit. Der Mensch und sein Gehirn - Wunderwerk der Evolution.
David Servan-Schreiber: Die neue Medizin der Emotionen. Stress, Angst und Depression: Gesund werden ohne Medikamente.


